1–12: Das Gebiet des Stammes Juda
Das Los aber des Stammes der Kinder Juda ging hinaus nach ihren Geschlechtern an der Grenze Edoms, an der Wüste Zin, gegen Mittag, am äußersten Ende gegen Mittag.
Ihre Mittagsgrenze ging vom Ende des Salzmeeres, von der Zunge, die gegen Mittag sieht;
und ging hinaus gegen Süden hinauf zum Aufgang Akrabbim und ging hinüber nach Zin und stieg hinauf von Süden gen Kades-Barnea und ging hinüber gen Hezron und ging hinauf gen Addar und zog sich herum gen Karka;
und ging hinüber gen Azmon und ging hinaus an den Bach Ägyptens, und ihr Ende war am Meer. Das soll eure Mittagsgrenze sein.
Die Ostgrenze aber ist das Salzmeer bis an den Jordan.
Die Grenze aber an der Mitternachtseite geht von der Zunge des Meeres an dem Ende des Jordan;
und die Grenze geht hinauf gen Beth-Hogla und geht hinüber gen Norden von Beth-Araba und steigt hinauf gen den Stein Bohans, des Sohnes Rubens;
und die Grenze steigt hinauf gen Debir vom Tal Achor und wendet sich nordwärts gen Gilgal, das dem Aufgang Adummim gegenüberliegt, das südlich vom Bach liegt; und die Grenze geht hinüber zum Wasser En-Semes und endet an En-Rogel.
Und die Grenze steigt hinauf durchs Tal des Sohnes Hinnoms zur Seite der Jebusiter gegen Mittag, das ist Jerusalem; und die Grenze steigt hinauf zum Gipfel des Berges, der westlich vor dem Tal Hinnom liegt, der am Ende des Tales Rephaim gegen Mitternacht ist;
und die Grenze zieht sich von dem Gipfel des Berges zum Brunnen der Wasser Nephtoah und geht hinaus zu den Städten des Berges Ephron und zieht sich hin nach Baala, das ist Kirjath-Jearim;
und die Grenze zieht sich von Baala gegen Westen zum Berge Seir und geht hinüber zur Seite des Berges Jearim gegen Mitternacht, das ist Chesalon, und steigt hinab gen Beth-Semes und geht hinüber gen Timna;
und die Grenze geht hinaus zu der Seite Ekrons gegen Mitternacht und zieht sich nach Sikkeron und geht hinüber zum Berge Baala und geht hinaus gen Jabneel, und das Ende der Grenze ist am Meer.
Die Westgrenze aber ist das große Meer und seine Grenze. Das ist die Grenze der Kinder Juda ringsum nach ihren Geschlechtern.
13–19: Kalebs Erbteil und Othniel
Kaleb aber, dem Sohn Jephunnes, gab man ein Teil unter den Kindern Juda, wie der HERR Josua geboten hatte, nämlich Kirjath-Arba, des Vaters Enaks, das ist Hebron.
Und Kaleb vertrieb von dort die drei Söhne Enaks: Sesai, Ahiman und Talmai, Kinder Enaks.
Und von dort zog er hinauf gegen die Einwohner von Debir; Debir hieß zuvor Kirjath-Sepher.
Und Kaleb sprach: Wer Kirjath-Sepher schlägt und gewinnt, dem will ich meine Tochter Achsa zum Weibe geben.
Da gewann es Othniel, der Sohn des Kenas, Kalebs Bruder; und er gab ihm seine Tochter Achsa zum Weibe.
Und da sie einzog, trieb sie ihn an, dass er ihren Vater um ein Feld bäte. Und sie sprang vom Esel. Da sprach Kaleb zu ihr: Was willst du?
Sie sprach: Gib mir einen Segen; denn du hast mir ein Mittagsland gegeben, so gib mir auch Wasserquellen. Da gab ihr Kaleb obere und untere Wasserquellen.
20–63: Die Städte Judas
Das ist das Erbteil des Stammes der Kinder Juda nach ihren Geschlechtern.
Die äußersten Städte des Stammes der Kinder Juda gegen die Grenze Edoms, im Süden, waren: Kabzeel, Eder, Jagur,
Kina, Dimona, Adada,
Kedes, Hazor, Jithnan,
Siph, Telem, Bealoth,
Hazor-Hadatta, Kerijoth-Hezron, das ist Hazor,
Amam, Sema, Molada,
Hazar-Gadda, Hesmon, Beth-Palet,
Hazar-Schual, Beerscheba, Bisiothja,
Baala, Ijim, Ezem,
Eltolad, Kesil, Horma,
Ziklag, Madmanna, Sansanna,
Lebaoth, Silhim, Ajin, Rimmon: neunundzwanzig Städte und ihre Dörfer.
In der Niederung: Eschtaol, Zora, Aschna,
Sanoah, En-Gannim, Tappuah, Enam,
Jarmuth, Adullam, Socho, Aseka,
Schaarajim, Adithaim, Gederah, Gederothaim: vierzehn Städte und ihre Dörfer.
Zenan, Hadascha, Migdal-Gad,
Dilean, Mizpe, Joktheel,
Lachisch, Bozkath, Eglon,
Kabbon, Lachmas, Kithlisch,
Gederoth, Beth-Dagon, Naama, Makkeda: sechzehn Städte und ihre Dörfer.
Libna, Ether, Aschan,
Jiphta, Aschna, Nezib,
Keila, Achsib, Marescha: neun Städte und ihre Dörfer.
Ekron mit ihren Nebenorten und Dörfern;
von Ekron bis ans Meer: alle, die an der Seite Asdods liegen, und ihre Dörfer;
Asdod mit ihren Nebenorten und Dörfern; Gaza mit ihren Nebenorten und Dörfern, bis an den Bach Ägyptens und das große Meer und seine Grenze.
Und auf dem Gebirge: Schamir, Jattir, Socho,
Danna, Kirjath-Sanna, das ist Debir,
Anab, Eschtemo, Anim,
Goschen, Holon, Gilo: elf Städte und ihre Dörfer.
Arab, Duma, Eschan,
Janum, Beth-Tappuah, Apheka,
Humta, Kirjath-Arba, das ist Hebron, und Zior: neun Städte und ihre Dörfer.
Maon, Karmel, Siph, Jutta,
Jesreel, Jokdeam, Sanoah,
Kain, Gibea, Timna: zehn Städte und ihre Dörfer.
Halhul, Beth-Zur, Gedor,
Maarath, Beth-Anoth, Eltekon: sechs Städte und ihre Dörfer.
Kirjath-Baal, das ist Kirjath-Jearim, und Rabba: zwei Städte und ihre Dörfer.
In der Wüste: Beth-Araba, Middin, Sechacha,
Nibschan, Ir-Hammelach, En-Gedi: sechs Städte und ihre Dörfer.
Die Jebusiter aber, die zu Jerusalem wohnten, konnten die Kinder Juda nicht vertreiben; und die Jebusiter wohnten bei den Kindern Juda zu Jerusalem bis auf diesen Tag.
Josua 15 beschreibt das Erbteil des Stammes Juda:
- Exakte Grenzbeschreibung des Landes (Süd-, Ost-, Nord- und Westgrenze).
- Kaleb erhält Hebron; Othniel gewinnt Debir und erhält Achsa.
- Umfassende Auflistung der Städte Judas in Südland, Niederung, Gebirge und Wüste.
- Unvollständige Vertreibung der Jebusiter in Jerusalem wird festgehalten.
- Ordnung und Verlässlichkeit: Die detaillierte Grenz- und Städteauflistung zeigt, dass Gottes Verheißungen konkret und geordnet umgesetzt werden.
- Glaube und Initiative: Kaleb und Othniel stehen für mutigen Glauben, der aktiv handelt.
- Ressourcen und Verantwortung: Achsas Bitte um Wasserquellen verdeutlicht vorausschauendes Handeln.
- Realismus der Bibel: Die Notiz über die Jebusiter zeigt, dass Erfüllung oft schrittweise geschieht und Herausforderungen bleiben.
- Welche Bedeutung hat Detailtreue und Ordnung bei großen Gemeinschaftsprojekten?
- Was lernen wir von Kalebs und Othniels Initiative für heutige Verantwortungsträger?
- Wie gehen wir mit unvollständig erreichten Zielen um, ohne den größeren Fortschritt zu übersehen?
- Welche Rolle spielen Ressourcen (wie Wasserquellen) für nachhaltige Planung heute?
- Wo sehen wir Parallelen zwischen Landverteilung damals und gerechter Ressourcenverteilung heute?
Schreibe einen Kommentar